Archive fü Februar, 2005

Autor: Gemeindeverwaltung, 22.02.2005, Kategorie: Aktuelles

Gedenkmarsch am 06. und 07. Mai 2005 von Görlitz nach Rennersdorf "Um der Zukunft Willen - nicht vergessen"

In der Zeit vom 08. August 1944 bis zum 08. Mai 1945 befand sich in Gör­litz – Bies­nit­zer Grund ein Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger (KZ). Es war ein Außen­la­ger der KZ-Auschwitz und Groß-Rosen. Aus bei­den Lagern wur­den anfangs 900, spä­ter 1200 männ­li­che und weib­li­che Häft­linge jüdi­scher Her­kunft ver­schleppt. Ende Novem­ber 1944 soll das KZ-Biesnitzer Grund mit 1406 Häft­lin­gen (1106 Män­ner, 300 Frauen) die Höchst­be­le­gungs­zahl erreicht haben. Die Häft­linge muss­ten unter unmensch­li­chen Bedin­gun­gen in die­sem Lager leben und wur­den zur Zwangs­ar­beit in der Wag­gon– und Maschi­nen­bau Akti­en­ge­sell­schaft Gör­litz (WUMAG) ein­ge­setzt. Vom 18. Februar 1945 muss­ten die Häft­linge einen mehr­tä­gi­gen Todes­marsch über 30 km von Gör­litz über Kun­ner­witz, Deutsch-Paulsdorf, Ober­soh­land nach Ren­ners­dorf durch­füh­ren. Am 18. März 1945 wur­den die über­le­ben­den Häft­linge wie­der nach Gör­litz zurück befoh­len, wo sie am 08. Mai 1945 von der Roten Armee befreit wur­den. Nach­ge­wie­sen sind 392 Tote, wel­che im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger und auf dem Todes­marsch umge­kom­men sind. Es sind aber weit mehr ums Leben gekom­men. Wie viele es waren, ist nicht mehr fest­stell­bar. 60 Jahre nach die­sen schreck­li­chen Ereig­nis­sen wer­den Schü­ler und Leh­rer Gör­lit­zer Schu­len und der Mit­tel­schule Löbau, sowie wei­tere jün­gere und ältere Bür­ger einen Gedenk­marsch auf die­ser 30 km Todes­marsch­stre­cke durch­füh­ren. An bestimm­ten bekann­ten Punk­ten wird den Opfern gedacht, wer­den noch lebende Zeit­zeu­gen auf­tre­ten und Schü­ler über ihr Pro­jekt berich­ten. Es besteht die Mög­lich­keit der Teil­nahme an den Gedenkpunkten.

Ver­band der Ver­folg­ten des Nazi­re­gimes–
Bund der Anti­fa­schis­ten (VVN – BdA) e.V. im Frei­staat Sach­sen
Stadt­ver­band Gör­litz
gez. Hartmann

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Autor: Gemeindeverwaltung, 02.02.2005, Kategorie: Aktuelles

Pließnitzschänke

Der Saal der Pließ­nitz­schänke wurde ein wei­te­res Mal genutzt. Dies­mal von der FFW Ber­t­hels­dorf mit ihrer Blas­ka­pelle anläss­lich der Jah­res­haupt­ver­samm­lung. Viele Erin­ne­run­gen über ver­gan­ge­nes Erleb­tes wurde unter den Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den aus­ge­tauscht. Ich habe durch­weg posi­tive Mei­nun­gen gehört über die Ent­schei­dung, den Saal wie­der nut­zungs­fä­hig zu machen. In einer Hau – Ruck – Aktion hat­ten unsere MAE – Beschäf­tig­ten den Saal und die Gast­stube auf Vor­der­mann gebracht. Wenn dann noch der Küchen­trakt auf­ge­baut und aus­rei­chend Glä­ser und Geschirr vor­han­den sein wer­den, steht eigent­lich einer wei­te­ren Nut­zung nichts mehr im Weg. Schritt­weise wer­den Ver­eine, Bau­hof und Fir­men drin­gende Reno­vie­rungs­ar­bei­ten vor­neh­men. Zu einer durch­grei­fen­den Moder­ni­sie­rung, wie es im lei­der auf­ge­ho­be­nen Dorf­er­neue­rungs­pro­gramm ursprüng­lich vor­ge­se­hen war, wird es aller­dings nicht kommen.

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Autor: Gemeindeverwaltung, 02.02.2005, Kategorie: Aktuelles

Jahreshauptversammlungen

Fast alle Ver­eine füh­ren ihre Jah­res­haupt­ver­samm­lun­gen zu Beginn eines Jah­res durch. Den Anfang machte auch in die­sem Jahr, soweit dies mir bekannt gewor­den ist, die FFW Ber­t­hels­dorf. Es fol­gen unmit­tel­bar die “Ras­se­ka­nin­chen­züch­ter” Ren­ners­dorf sowie die FFW Ren­ners­dorf. Die übri­gen Ver­eine wer­den in Kürze auch noch fol­gen und der eine oder andere Ver­ein wird sicher­lich auch im Kon­takt dazu einige Zei­len schrei­ben. Ich denke, dass dies schon wich­tig wäre. Kei­ner unse­rer Ver­eine braucht sich mit sei­ner Arbeit zu ver­ste­cken. Es wird mit­un­ter Enor­mes von den Mit­glie­dern geleis­tet. Warum sollte davon nicht auch die große öffent­lich­keit Kennt­nis nehmen?

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Autor: Gemeindeverwaltung, 02.02.2005, Kategorie: Aktuelles

Jahreshauptversammlungen

Fast alle Ver­eine füh­ren ihre Jah­res­haupt­ver­samm­lun­gen zu Beginn eines Jah­res durch. Den Anfang machte auch in die­sem Jahr, soweit dies mir bekannt gewor­den ist, die FFW Ber­t­hels­dorf. Es fol­gen unmit­tel­bar die “Ras­se­ka­nin­chen­züch­ter” Ren­ners­dorf sowie die FFW Ren­ners­dorf. Die übri­gen Ver­eine wer­den in Kürze auch noch fol­gen und der eine oder andere Ver­ein wird sicher­lich auch im Kon­takt dazu einige Zei­len schrei­ben. Ich denke, dass dies schon wich­tig wäre. Kei­ner unse­rer Ver­eine braucht sich mit sei­ner Arbeit zu ver­ste­cken. Es wird mit­un­ter Enor­mes von den Mit­glie­dern geleis­tet. Warum sollte davon nicht auch die große öffent­lich­keit Kennt­nis nehmen?

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