Archive fü Dezember, 2010

Autor: Gemeindeverwaltung, 10.12.2010, Kategorie: Aktuelles

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner,

nun ist es also wie­der soweit. Sie blät­tern in der letz­ten Aus­gabe unse­res Amts­blat­tes vor den Weih­nachts­fei­er­ta­gen. Eigent­lich möchte man gar nicht glau­ben, dass 2010 gleich wie­der Geschichte ist. Zeit also, die ver­gan­ge­nen Monate noch ein­mal vor­bei­zie­hen zu las­sen. Der letzte Win­ter hatte uns lange im Griff. Vom 01. Januar bis Mitte März bescherte er uns viel Schnee und kaum war er gegan­gen, begann der zweite Bau­ab­schnitt an unse­rer Kreis­straße, der nun vor weni­gen Tagen offi­zi­ell im Bei­sein von Herrn Land­rat Lange frei­ge­ge­ben wer­den konnte. Viel Geduld wurde also beson­ders den Anlie­gern, aber auch allen Bewoh­nern unse­res Dor­fes abver­langt, die fast ein drei­vier­tel Jahr die Umlei­tung nut­zen muss­ten. Par­al­lel zur Kreis­straße wurde durch die Gemeinde im betref­fen­den Abschnitt der Regen­was­ser­ka­nal ein­ge­bracht, die Stra­ßen­be­leuch­tung erneu­ert und der Ersatz­bau für die Brü­cke an der Schul­straße vor­ge­nom­men. Im Juni star­tete mit dem Aus­bau der Straße „Am Git­tel­berg“ ein wei­te­res gro­ßes Bau­vor­ha­ben der Gemeinde. Ebenso wie die Bau­stelle an der Kreis­straße wurde auch diese Maß­nahme im August und Sep­tem­ber von Hoch­was­ser und Stark­re­gen mehr­mals getrof­fen. Kel­ler muss­ten aus­ge­pumpt wer­den, Brü­cken wur­den beschä­digt, klei­nere sogar weg­ge­spült, eine Straße wurde unter­spült. Doch das war nichts im Ver­gleich zu dem, was nur wenige Kilo­me­ter von uns ent­fernt pas­sierte, wo Men­schen inner­halb weni­ger Stun­den ihre gesamte Exis­tenz ver­lo­ren. Es bleibt zu hof­fen, dass die Natur uns in den nächs­ten Jah­ren von sol­chen Ereig­nis­sen ver­schont und das am 08.12.2010 ein­ge­weihte Hoch­was­ser­rück­hal­te­be­cken in Ren­ners­dorf die Anwoh­ner der Pließ­nitz vor den Fol­gen sol­cher Kata­stro­phen schützt.

Im Sep­tem­ber begann der Abriss des alten Kinos, der bis auf wenige Rest­ar­bei­ten, die auf Grund des Win­ter­ein­bruchs nicht mehr erle­digt wer­den konn­ten, abge­schlos­sen wurde.

Der Kin­der­gar­ten erhielt einen neuen Spiel­zeug­schup­pen, der nun direkt unten auf dem Spiel­platz steht und damit neben der opti­schen Auf­wer­tung auch zu mehr Sicher­heit für unsere Klei­nen bei­trägt. Eine neue Küchen­spüle wurde ange­schafft und die lei­der schon sehr stark zer­kratzte Holz­treppe erhielt einen Belag in freund­li­chen Far­ben. Die Biblio­thek im Dorf­ge­mein­schafts­haus „Alte Schule“ wurde eröff­net und erfreut sich immer mehr Zuspruch.

Ich denke also, dass wir auch in die­sem Jahr stolz auf das Erreichte zurück­bli­cken kön­nen. Das alles geht natür­lich nur in einem guten Mit­ein­an­der und darum ist es an die­ser Stelle auch wie­der Zeit, allen Betei­lig­ten danke zu sagen. Danke also allen Fir­men, die an unse­ren Bau­maß­nah­men betei­ligt waren und sich stets um einen rei­bungs­lo­sen Ablauf bemüh­ten und die­sen meist gewähr­leis­ten konn­ten. Dan­ken möchte ich natür­lich allen Beschäf­tig­ten der Gemeinde, egal ob im Bau­hof, im Kin­der­gar­ten und in MAE– und Per­spek­tiv­maß­nah­men, für die ver­trau­ens­volle Zusam­men­ar­beit. Ganz beson­de­rer Dank auch an Frau Chris­toph, Frau Köh­ler, den Gemein­de­rat und an alle Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Stadt­amt Herrn­hut für ihre geleis­tete Arbeit. Beson­ders möchte ich Frau Häh­nel her­vor­he­ben, die wie­der zu jeder Tages– und wenn nötig auch Nacht­zeit für unsere Gemeinde da war, egal ob Wochen­tag oder –ende, und einen rie­sen­gro­ßen Anteil am Gelin­gen unse­rer Bau­maß­nah­men hatte. Ein Dank gilt aber natür­lich auch unse­ren Orts­weh­ren, die in die­sem Jahr beson­ders wäh­rend der Hoch­was­ser star­ken Ein­satz zeig­ten und auf die immer Ver­lass ist. Und zum Schluss – auch in der Gewiss­heit, bestimmt jeman­den ver­ges­sen zu haben – ein herz­li­cher Dank an alle Ver­eine und flei­ßi­gen Hände im Ort, die unser Dorf zu dem machen, was es ist, unsere Hei­mat. Das neue Jahr steht schon in den Start­lö­chern und es war­tet wie­der mit vie­len Auf­ga­ben. Wir wer­den uns inten­siv mit der Ver­wal­tungs­vor­schrift für Gemein­de­zu­sam­men­schlüsse beschäf­ti­gen, aber natür­lich auch mit wei­te­ren Inves­ti­tio­nen unsere bei­den Orts­teile wei­ter gestal­ten. Doch die nächs­ten Tage laden ein zum Innehalten.

 

„Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit,

die wir uns für einen ande­ren Men­schen nehmen,

das Kost­barste ist, was wir schen­ken können,

haben wir den Sinn der Weih­nacht verstanden.“

Ros­wi­tha Bloch

 

In die­sem Sinne wün­sche ich Ihnen und Ihren Fami­lien ein fro­hes, besinn­li­ches und fried­li­ches Weih­nachts­fest und einen guten Rutsch in ein hof­fent­lich gesun­des Jahr 2011.

 

Ihre Bür­ger­meis­te­rin Janet Jähne

 

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Autor: Gemeindeverwaltung, 10.12.2010, Kategorie: Aktuelles

Schließtage

Auf Grund der Fei­er­tage sind Gemein­de­amt und Biblio­thek vom 22.12.2010 bis 02.01.2011 geschlossen.

Ab 04.01.2011 sind wir wie­der wie gewohnt zu erreichen.

J. Jähne, Bürgermeisterin

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Autor: Gemeindeverwaltung, 10.12.2010, Kategorie: Aktuelles

Hochwasserrückhaltebecken eingeweiht

Am 08.12.2010 war es soweit. Nach einer Bau­zeit von 4 Jah­ren wurde das Hoch­was­ser­rück­hal­te­be­cken in Ren­ners­dorf im Bei­sein des Säch­si­schen Staats­mi­nis­ters für Umwelt und Land­wirt­schaft Frank Kup­fer fei­er­lich ein­ge­weiht. Auch Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner bei­der Orts­teile waren zuge­gen. Das Bau­werk mit einer Länge von 300 Metern und einer Höhe von rund 17 Metern wird nun einen wich­ti­gen Bei­trag zum Hoch­was­ser­schutz leis­ten und nicht nur den Anwoh­nern der Pließ­nitz hel­fen. Auch die Orte an der Neiße sol­len dadurch geschützt wer­den, da die Pließ­nitz zu deren Ein­zugs­ge­biet gehört. Das Ein­zugs­ge­biet des Rück­hal­te­be­ckens ist 63,5 km² groß. In einer der nächs­ten Gemein­de­rats­sit­zun­gen wird Herr Eber­hardt als Pro­jekt­lei­ter der Lan­destal­sper­ren­ver­wal­tung noch ein­mal umfang­reich über das 38 Mil­lio­nen Euro teure Bau­werk berich­ten. Bitte beach­ten Sie dazu die Ein­la­dun­gen im Kontakt.

J. Jähne, Bürgermeisterin

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